Dialog zwischen den regionalen Vertretungen und dem SECO
Reserven, Rückstellungen und Teuerungsausgleich
Als echter Pulsmesser für den Stand der sozialen und beruflichen Integration in der Schweiz tagte am 2. April 2025 die Delegiertenversammlung. Als Gast von Arbeitsintegration Schweiz stellte Sophie Gremaud, Leiterin der Gruppe «Programme und Produkte der aktiven Arbeitsmarktpolitik» beim SECO, die Praxis der Finanzierung von arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) in den Regionen vor und beantwortete deren Fragen.
Dieses Finanzierungsmodell sieht einen jährlichen Plafond für die Kantone vor, der sich nach der Zahl der Arbeitssuchenden und der Arbeitslosenquote im Kanton richtet. Es ermöglicht den Kantonen Flexibilität und Freiheit bei der Organisation der AMM, berücksichtigt aber nicht die strukturellen und organisatorischen Gegebenheiten der jeweiligen Kantone.
Für die Programmorganisatoren ergeben sich jedoch eine Reihe von Problemen:
- Der Plafond sieht keine Anpassung an die steigenden Lebenshaltungskosten vor. Angesichts der Inflation der letzten Jahre sehen sich die meisten Eingliederungsorganisationen mit steigenden Ausgaben bei stagnierenden Einnahmen konfrontiert.
- Die Unmöglichkeit, Reserven zu bilden, und der Abzug der Einnahmen aus den Maßnahmen machen die Eingliederungsorganisationen besonders anfällig für die steigenden Lebenshaltungskosten.
Diese offenen Diskussionen zeigen, dass der Dachverband und die Regionalverbände gemeinsam handeln müssen, um die Rahmenbedingungen für die Finanzierung von AMM zu verändern.
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